Feste und Brauchtümer

Abgesehen davon, dass die Paraguayer immer und überall einen Anlass zum Feiern finden, werden im Land zwei außergewöhnliche Feste abgehalten. Das Fest der „Guaycurues“, eines wilden und gefährlichen südamerikanischen Indianerstamms aus der Stadt Emboscada, das zu Ehren des „San Francisco Solano“ stattfindet. Menschen aller Altersgruppen schmücken sich mit Hühnerfedern, die sie auf ihre Kleidung kleben, und alle tragen Masken. Ein durchaus beeindruckendes Schauspiel.

Das Fest „San Juan“ wird landesweit in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni gefeiert. Besonders tarditionell wird dieses Fest in der Stadt „San Juan Bautista“ begangen. Es werden unzählige Feuer-Spiele veranstaltet, und als absoluter Höhepunkt gilt der Feuerlauf, bei dem die Paraguayer barfuß über glühende Kohlen gehen, ohne sich dabei auch nur die geringste Verletzung zuzufügen. Der Zauber funktioniert allerdings nur in dieser Nacht. Kein Paraguayer ist bereit, zu einem anderen Zeitpunkt auf glühende Kohlen zu treten. [...]

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